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  • 18.04.2017
  • Volker Lehmkuhl
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Renovieren > Haustechnik

Die richtigen Armaturen zum Wassersparen

Von den rund 122 Litern Wasser, die jeder von uns im Durchschnitt pro Tag benutzt, werden 33 Liter für die Toilettenspülung verbraucht beziehungsweise verschmutzt. Bei einer Familie von vier Personen summiert sich das im Jahr rechnerisch auf rund 42.000 Liter beziehungsweise 42 Kubikmeter. Moderne Spülkasten kommen mit sechs Liter für die Bereinigung des großen Geschäfts aus, für kleine Geschäfte werden nur drei Liter fällig. Wichtig: Die Toilette muss zum Wasserdurchfluss des Spülkastens passen, sonst wird dauerndes Nachspülen fällig. Deshalb sollte man mit dem Installateur besprechen, ob und wie alles zusammenpasst. Bei vielen Spülkasten lässt sich der Wasserdurchfluss einstellen.

Trinkwasserverwendung im Haushalt 2015 c BDEW

Auch bei den Waschtischarmaturen kann man ohne Komfortverlust Wasser sparen. Die Spar-Messlatte liegt hier bei fünf bis sechs Liter pro Minute. Möglich machen es Durchflussbegrenzer, die unabhängig vom Wasserdruck den Wasserstrahl begrenzen. Perlatoren mischen dem Wasser Luft bei. So fühlt sich der Wasserstrahl angenehm füllig an, ohne dass mehr Wasser fließt. Eine andere Alternative sind berührungslose Armaturen wie in öffentlichen Toiletten. Deren hohe Anschaffungspreise rechnen sich allerdings im vergleichsweise selten genutzten privaten Badezimmer kaum. Als Orientierungshilfe beim Armaturenkauf sinnvoll ist das industrieeigene WELL-Label. Das Zeichen nach dem Vorbild des EU-Stromsparlabels zeigt mit Sternen, die Sparsamkeit der Armatur und andere Eigenschaften an, je mehr desto sparsamer. www.well-online.eu/de.

Volker Lehmkuhl

Redaktionschef

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