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  • 19.04.2017
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Neubau > Bauweise > Allgemein

Gründsätzliches zum Neubau eines gesünderen Hauses

Der Wettbewerb im Baugewerbe ist enorm. Große, mittlere und kleine Unternehmen buhlen um die Gunst der künftigen Bauherren. Selbstverständlich und zu Recht stellt jedes Unternehmen die Vorteile der von ihm praktizierten Bauweise in den Vordergrund. Die Trennlinie läuft nicht nur zwischen Holzbau und Massivbau. Auch das Bauverfahren und die verwendeten Wandbaumaterialien dienen zur Differenzierung. Geneigte Interessenten werden mit zahlreichen Details konfrontiert: Zum Beispiel bei der Holzbauweise mit Massivholzwänden, Holzständer- oder Holztafelbauweise. Oder bei massiv errichteten Gebäuden mit den Wandbildnern Ziegel, Porenbeton, Kalksandstein, Leichtbeton oder Beton. 

Es kommt auf das Gesamtpaket an

Selbstverständlich gibt es dabei Unterschiede. Zum Beispiel hinsichtlich Schall- und Brandschutz, Auswirkungen auf das Raumklima, Tragfähigkeit oder auch Kosten. Hinsichtlich der Wohngesundheit lässt sich aber sagen, dass sich mit fast jeder Bauweise ein gesünderes Haus bauen lässt. Denn ein Haus besteht ja nicht nur aus Wänden oder einem Dämmstoff, der im Dach steckt. Und ein Haus ist in den meisten Fällen nicht nur aus einem Baustoff gebaut. Vielmehr kommen bei einem normalen Einfamilienhaus rund 500 Produkte zum Einsatz! Von der Beton- oder Holzdecke bis zur Fugendichtung im Bad. Nicht alle sind wirklich für die gesundheitliche Qualität des Innenraums relevant. Aber hättet ihr gedacht, dass auch das Dämmmaterial unter einem schwimmenden Estrich Auswirkungen darauf haben kann, wie gut es euch und eurer Familie in den eigenen vier Wänden geht? 

Was ich sagen will: Entscheidend ist nicht ein bestimmter Baustoff oder eine besondere Bauweise. Mit Blick auf einen schadstoffarmen Lebensraum kann schon eine kleine Menge eines Produktes große Schadstoffemissionen zur Folge haben. Genau nachzufragen und hinzuschauen, lohnt sich. Ihr solltet euch aber auch nicht verrückt machen (lassen). Denn ein "schadstofffreies" Haus gibt es nicht.  

Welchen Zusammenhang es zwischen energieoptimierten Bauweisen und gesünderen Baustoffen gibt, zeigt das Video des Sentinel Haus Instituts. 

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